Die Internationalen Barocktage Stift Melk finden am Pfingstsonntag 2023 unter dem Motto „Mensch: Natur: Wohin?“ statt.  Michael Schade, künstlerischer Leiter des Festivals, stellte das Programm am Donnerstag in Wien vor.          
     10.11.2022 14.18       
     Ab heute, 14:18 Uhr online

Er wolle zeigen, „was die Menschen an der Natur lieben, wie wir in ihr leben und wie es die Barockmenschen gemacht haben“, sagte Schade. Insgesamt zwölf Konzerte bringen wieder einige Prominente nach Melk, darunter Ivor Bolton und Concentus Musicus Wien, die Wiener Sängerknaben und den chorus sine nomine, der mit dem Oratorium „Der Tag des Urteils“ von Georg Philipp Telemann eröffnet wird als “Prozessspektakel für die Zukunft der Menschheit” in der Gesamtkirche. Außerdem sind L’Arpeggiata mit Christina Pluhar und Malena Ernman, das Bach Consort Vienna, das L’Orfeo Baroque Orchestra unter der Leitung von Michi Gaigg und das Schwanthaler Trumpet Consort zu hören. Schade selbst wird an zwei Konzerten teilnehmen.

Veranstaltungsorte: von der Kollektivkirche bis zum Gartenpavillon

Mit dem Abschlusskonzert „Solo tutti“ eröffnet die Accademia Melicensis: Unter der Leitung von Stefan Gottfried erarbeiten junge internationale Musiker ein Repertoire, das Musik von Corelli, Muffat und Händel sowie die Uraufführung eines Werks von Gerald Resch umfasst. Als Veranstaltungsorte sind neben der Gemeinschaftskirche, dem Kolomanisaal, dem Stiftspark (mit Picknickkonzert) und dem Gartenpavillon, die Melker Pfarrkirche, der Wirtschaftshof, der Barockkeller (mitwirkendes Familienkonzert) und der Dietmayrsaal (Vormittagsmatinee) geplant. vom 26. bis 29. Mai. „Wir wissen nicht, wohin die Reise geht“, sagt Schade, der sich selbst als Positivdenker bezeichnet und dem Festival das Motto „Feuer im Geist, Freude in der Seele, Musik im Herzen“ gibt. „Die Seele nährt sich von Freude, sie muss begeistern, sie muss rocken“, beschreibt Schade den Spirit der Barocktage, die in der vergangenen Saison eine Auslastung von 94 Prozent vermelden konnten.