Gegen 11.30 Uhr befand sich das Flugzeug im Landeanflug auf den Flugplatz “Schwabach” bei Gauchsdorf. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte die Maschine vor Erreichen der Schneise in ein Feld. Das Flugzeug wurde durch die Kollision schwer beschädigt und die beiden Insassen, zwei noch nicht identifizierte Männer, kamen ums Leben. Nach Angaben des Amtes waren Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) vor Ort, um die Absturzursachen zu klären. „Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr haben das Areal großräumig abgesperrt und Beamte des Kriminalamtes Schwabach haben Ermittlungen aufgenommen“, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. An der Absturzstelle war zunächst Aufmerksamkeit geboten, da die Ultraleichtflugzeuge mit einer Treibgasfüllung ausgestattet sind, die in manchen Notfällen von einem Fallschirm abspringt. „Der Kampfmittelbeseitigungsdienst musste verständigt werden, um zu prüfen, ob diese Treibladung beschädigt werden könnte“, heißt es in einer Mitteilung des Amtes. Auch vier Notseelsorger des Krisendienstes waren vor Ort, um die Einsatzkräfte, Bewohner der umliegenden Mehrfamilienhäuser und Zeugen des nahe gelegenen Flughafens zu betreuen.

Erstmeldung vom 19.06.2022, 13.15 Uhr: Flugzeugabsturz in Franken mit zwei Toten – Großeinsatz vor Ort

Am Sonntag (19.06.2022) ereignete sich im Raum Roth ein Flugzeugabsturz. Die Maschine, vermutlich ein Ultraleichtflugzeug, befand sich gerade im Landeanflug auf dem Flugplatz Gauchsdorf (Gemeinde Büchenbach). „Aus noch nicht geklärter Ursache stürzte das Kleinflugzeug auf einem Acker ab“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken gegenüber Franken.de. “Beide Insassen sind tot.” Nach Angaben des Polizeisprechers ereignete sich der Unfall am frühen Sonntagnachmittag. Bei den tödlich verletzten Passagieren handelt es sich demnach um zwei Männer. Um wen es sich genau handelt, ist bislang jedoch nicht klar. „Die Identität ist noch nicht geklärt“, sagte der Sprecher. Die beiden Toten stammen möglicherweise aus dem Raum Düsseldorf – das steht aber noch nicht fest. Rund um die Absturzstelle läuft derzeit ein Großeinsatz. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen dauern an. Am Unfallort wird laut Polizei unter anderem eine Leiter des Sprengstoffräumdienstes erwartet.